„Manchmal ist das Mutigste, was du tun kannst, einfach um Hilfe zu bitten“
-Frei nach Charlie Mackesy-
Angehörigenbegleitung für pflegende Eltern und Angehörige psychisch Erkrankter
Wenn die Sorge um andere die eigene Kraft raubt.
Wenn ein Kind oder ein nahestehender Mensch psychisch oder körperlich erkrankt, gerät das gesamte Leben aus dem Gleichgewicht.
Als Angehörige geraten wir plötzlich in eine Achterbahn der Gefühle: ein Alltag zwischen Sorge und Hoffnung, Enttäuschung und chronischer Überforderung.
Der tiefe Wunsch zu helfen und Halt zu geben stößt irgendwann an die Grenzen der eigenen Kraft. Zurück bleiben oft Gefühle, über die kaum gesprochen wird: Hilflosigkeit, tiefe Erschöpfung, Schuldgefühle, Scham, Selbstzweifel und manchmal auch Wut.
Eine innere Anspannung, die kaum noch nachlässt.
Inmitten dieses Sturms steht die erkrankte Person so sehr im Mittelpunkt, dass die eigenen Bedürfnisse immer mehr in den Hintergrund geraten.
In meiner Praxis in Homburg geht es deshalb auch um Sie: um das, was Sie im Alltag tragen, was Sie beschäftigt und welche Unterstützung Ihnen persönlich helfen kann.
Themen können unter anderem anhaltende Überforderung, Sorgen um den Angehörigen, Schuldgefühle, Schwierigkeiten bei der Abgrenzung oder das Gefühl sein, ständig funktionieren zu müssen. Gemeinsam schauen wir darauf, was Sie selbst entlasten kann und wie Sie einen hilfreichen Umgang mit der familiären Situation entwickeln können.
Wer lange Verantwortung trägt, braucht irgendwann auch einen Ort, an dem er selbst getragen wird.
Es ist kein Egoismus, gut für sich zu sorgen – es ist die Voraussetzung, um überhaupt da sein zu können.
